Hohes Gras statt gemähter Rasen?

Der Sommer steht vor der Tür. Die Temperaturen steigen weiter an. Wir verbringen mehr Zeit im Garten.

Viele Leute fangen an, ihren Rasen regelmäßig kurz zu mähen.  Dabei ist es, besonders in Trockenzeiten, besser das Gras hoch zu lassen. Was sind die Vorteile von hohem Gras?

Foto: Bunte Lebenswelten e.V. – Lea

Gesunder Boden

Hast du in deinem Garten die letzten Jahre über ein paar braune Flecken gesehen? Das sind trockene Bodenstellen. Sie entstehen durch starke Sommersonne, da diese durch kurzen Rasen auf den Boden scheint.

Durch hohes Gras kommen Sonnenstrahlen schlechter an die Bodenoberfläche. So wird dieser nicht austrocknen.

 

Grünes Gras

Kurzer Rasen der konstant in der Sonne steht, bekommt oft nicht genug Wasser und vertrocknet im Sommer schnell.

Indem du das Gras etwas länger lässt, verdunstet weniger Wasser. Dieses sammelt sich dort über Nacht.

 

Fester Hang

Wenn du einen Hang im Garten hast, dann schützt das hohe Gras davor das dieser nicht so schnell ausgewaschen wird.

Denn wenn es nach einer längeren Trockenphase anfängt zu regnen und der Boden sehr trocken ist, kann das Regenwasser nicht aufgenommen werden. Es kann schnell zu kleinen Überschwemmungen kommen und lockerer Boden wird abgetragen.

 

 

Wie sieht euer Garten aus? Habt ihr hohen oder tiefen Rasen?


4 Erfahrungen die ich in meinem FÖJ gemacht habe

Nun bin ich schon neun Monate bei den Bunten Lebenswelten und im Freiwilligen ökologischen Jahr. Zwei Weitere liegen noch vor mir.

Spannend waren für mich Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement, Verwaltung und Gartenbau.

Und was genau habe ich in den letzten Monaten im Verein gelernt und welche Erfahrungen habe ich gemacht?

 

Teamarbeit

 

Bei uns im Verein arbeiten wir viel im Team. Besonders habe ich dabei gelernt, dass ich nicht alle Aufgaben alleine schaffen muss. Wir können gemeinsam nach Lösungen suchen.

Unsere Regel: Wenn ich bei einer Aufgabe nicht weiter komme, versuche ich selber max. drei Lösungen. Wenn es dann noch nicht gelingen will, suchen wir gemeinsam nach einer Lösung.

Ich erfuhr, dass ich Aufgaben schneller abarbeite und dass kaum Frust entsteht. Außerdem geht es schneller, als wenn man es weiterhin alleine versucht.

Auch gemeinsam Texte zu schreiben, habe ich gelernt. Wenn ihr interessiert seid, wie dies funktioniert, dann schaut hier: Was ist das Geheimnis gute Texte zu schreiben? – Bunte Lebenswelten e. V. (bunte-lebenswelten.de) . In diesem Post haben wir unsere Methode erklärt.

 

Social Media

 

Einen wichtigen Teil meiner Arbeit habe ich mit Social-Media-Kanälen verbracht. Ich habe gelernt zu posten und wie dies funktioniert. Neu war für mich, wie wir es anstellen, Leser*innen systematisch zu gewinnen, und wie wir unseren Verein damit weiterbringen. Durch Social-Media erreichen wir Leute wie dich, denen wir unsere Sichtweite mit interessanten Fakten und Formulierungen näher bringen.

Besondere Freude bereitet mir das Fotografieren für unsere Blog Posts. Im Moment vertiefe ich meine Fotokenntnisse mit Hilfe eines Fotojournalisten.

 

Projektmanagement

Auch im Projektmanagement habe ich einiges dazu gelernt. Am Anfang des Jahres haben wir unsere Facebook-Auktionsseite ins Leben gerufen. Für das Erstellen der Seite war und bin ich verantwortlich. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass manches länger dauert als wir es uns vorstellten.

Vieles lerne ich gerade jetzt noch dazu, da ich für die nächsten zwei Monate mein eigenes kleines FÖJ-Projekt plane. Dazu gehört die eigene Recherche, Planung und natürlich die Durchführung. Ich bewerbe mich sogar für ein kleines Sachmittelstipendium.

 

 

Gartenbau

Zu guter Letzt habe ich in meinem FÖJ natürlich auch viel über Gartenbau und Pflanzenpflege gelernt. So gut wie jeden Tag versorgte ich die Topfpflanzen.

Im Oktober letzten Jahres haben wir ein neues Hügelbeet in unserem Garten angelegt und dadurch konnte ich in der Praxis sehen, wie dies aufgebaut ist. Zudem habe ich gelernt, wie das Um- und Einpflanzen gelingt.

 

Insgesamt kann ich sagen, dass ich in den letzten Monaten viel dazu gelernt habe. Egal ob es um neue Methoden, eigene Organisation, Kommunikation oder neuartige Aufgaben geht.

Lea


Was ist das Geheimnis gute Texte zu schreiben?

Wir bei den Bunten Lebenswelten haben für unsere Texte keinen einzelnen Autor. Aber wie schreiben wir diese dann? Sitzen wir alle zusammen um den Computer und schreiben einen gemeinsamen Text? Nicht ganz, aber so ähnlich.

Unsere Teamarbeit beim Texte schreiben benutzen wir dazu, Gemeinschafts- und Erfolgserlebnisse zu erleben.

 

Foto von Garonne – Bunte Lebenswelten e.V.

 

Wie funktioniert es gemeinsame Texte zu schreiben?

  1. Zusammen wird ein Thema ausgesucht, von dem der Text handelt
  2. Eine Person wird ausgewählt, eine erste Version des Textes zu schreiben
    • Am besten die Person, die das ausgewählte Thema am besten kennt
  3. Die erste Version wird an eine*n Mitarbeiter*in weitergegeben. Dieser gibt seinen Input zu dem bestehenden Text und korrigiert ggf. Flüchtigkeitsfehler.
    • Oftmals wird ein Text nicht direkt im Dokument korrigiert bzw. umgeschrieben, sondern Kommentare an den Rand geschrieben, um die Verbesserungen besser nachvollziehen zu können.
  4. Die zweite Version wird wieder an die erste Person geschickt, welche nun die Verbesserungsvorschläge anwenden kann.
  5. Danach kann der Text entweder noch an eine weiter Person zum drüber schauen geschickt werden, oder direkt verwendet werden, wenn man zufrieden ist.

Was für Vorteile bringt dieses Verfahren?

Die Methode des gemeinsamen Schreibens ist besonders gut darin, keinen Druck auf uns auszuüben einen perfekten Text schreiben zu müssen. Da wir von Anfang an wissen, dass es weitere Personen gibt, die den Text zusammen mit uns schreiben. Dadurch fühlen wir uns nicht alleine und Texte werden schneller verfasst.

Außerdem kann jeder dabei noch etwas dazu lernen. Besonders die Person, die den ersten Text vorformuliert.

Zu guter Letzt baut jeder manchmal Fehler in eigene Texte ein, die immer überlesen werden. Diese werden von anderen Leuten oftmals gefunden. So veröffentlicht oder verschicken wir keine fehlerhaften Texte.

 

 

Woher kennst du gute Teamarbeit? Berichte es uns gerne mit uns auf Facebook oder Instagram!


Irrtum – Pappe doch nicht kompostieren!

Vor zwei Wochen haben wir einen Blog Post veröffentlicht, in dem es um die Kompostierung von Pappe geht.

In einem freundlichen Kommentar bei Instagram (herzlichen Dank!) wurden wir auf einen Fehler aufmerksam gemacht. Wir hatten eine veraltete und nicht mehr nachgeprüfte Information verwendet. Dafür entschuldigen wir uns.

Deshalb haben wir erneut recherchiert und Infos aus verlässlicher Quelle gefunden:

in so gut wie allen Pappen ist ein Anteil von chemischen Zusatzstoffen enthalten, deren Zusammensetzung meist als problematisch anzusehen ist. Wir wissen somit nicht, was oder wie viel davon in den Boden gelangt, und ob Grenzwerte überschritten werden.

Sieh selbst, z. B. hier:

Die vorherigen Tipps zur Pappe-Kompostierung nehmen wir entschieden zurück. Zudem stellten wir sofort auch unseren eigenen Pappe-Einsatz im Garten ein. Ab jetzt gilt wieder:

Pappe gehört ins Altpapier.


Zum Clown schminken – ein Werkstattbericht

Wie wirken sich Farben auf unserem Gesicht aus?

Diese Frage haben sich  die beiden Clowninnen, Angelika und Anita, auch gestellt.

Bei ihrem Treffen am Dienstag haben sie dazu Theatermasken gemalt. Man kann darauf sehr gut erkennen, wie die Clownsschminke wirkt. Da ein Clown starke Gefühle  ausdrückt, war es interessant herauszufinden, wodurch z. B. ein ernstes Gesicht entsteht. Die beiden schauten einander an und lernten am lebendigen Beispiel, das sie in die Theatermaske stark überzeichnet eintrugen. Augen, Nase, Mund Wangen und Augenbrauen, alles wurden nacheinander fokussiert.

In einer zweiten Malsession galt es herauszufinden, was ein neutrales Gesicht ausmacht. Weiter geht es in Kürze mit einem  fröhlichen Gesichtsausdruck. So erfahren sie, wie sie später durch Einsatz von Schminkfarben ihren gewünschten Gesichtsausdruck erzielen und einen unerwünschten vermeiden können.

Für die Zeichnungen haben Angelika und Anita Ölpastelfarben benutzt. Diese sind gut, um Make-up darzustellen, da man diese Farben auch verreiben kann. Man kann mit ihnen scharfe Kanten sowie weiche Übergänge im Gemalten darstellen. Höhen und Tiefen können zudem durch verschiedene Helligkeitsstufen der Farbtöne in den Flächen dargestellt werden.

Welche Erfahrungen hast DU, um mit Farben dein Aussehen zu beeinflussen?